von Jakob Levy

Das muss doch nicht sein

Smartphones können auch gut klingen

Wer kennt das nicht: Man sitzt in der S-Bahn und plötzlich kommt eine Horde Typen rein, die Kollegah oder PA Sports laut auf dem Smartphone hören. Das knattert, das scheppert und hört sich einfach nicht schön an. Sonst hab ich immer die nächste Station abgewartet und bin in einen anderen Wagen umgezogen. Das mach ich jetzt nicht mehr. Jetzt habe ich das Alcatel Pop 4S. Jetzt betreibe ich Aufklärung.

Als erstes suche ich mir einen passenden Track als Antwort auf die akustische Beleidigung – derzeit habe ich meistens Casper oder Samy Deluxe in der Playlist. Dann dreh ich auf und geh einfach rüber. Mit meinen insgesamt 3,6 Watt Boxenleistung können die wenigsten Devices mithalten. Und mit dem Hi-Fi-Klang vom Pop 4S sowieso nicht. Damit habe ich mal die ungeteilte Aufmerksamkeit der Beschallungs-Crew.

Man muss nur überzeugen können

So nach etwa 10 Sekunden geht das Smartphone der Gegenseite meistens aus und jetzt kommt mein Signature-Move: Ich halte dem Anderen mein Pop 4S zur Begutachtung hin. Bäm. Am coolsten ist so ein Moment, wenn ich meine Musik zusammen mit Video streame. Dann zieht der 5,5 Zoll Bildschirm gleich alle Blicke auf sich, während mein Phone vorsichtig von Hand zu Hand weitergereicht und abgecheckt wird. Und wenn das Teil wieder bei mir landet und ich die Musik leiser drehe, kommen wir sehr schnell ins Gespräch. Und die ganze Zeit laufen die Videos weiter. Störungsfrei und mit coolem Sound. Immerhin hat mein Pop 4S advanced LTE, einen sauschnellen Snapdragon-acht-Core-Prozessor und eine 2960 mAh Akku-Leistung. Da ruckelt nichts und der Akku hält wie Donald Trumps Frisur.

Zum Abschluss machen die Youngsters noch gerne ein Selfie von sich und ihrem zukünftigen Smartphone und ich zieh wieder meines Weges – ein bisschen wie der Typ aus diesen uralten Kung-Fu Serien. Aus der zweiten Reihe kommen und dann blitzschnell ganz vorn stehen.