von Aleks Klar

Der Pokemon Go Ratgeber Teil 2 – absolut alles, was man zu dem Monster Game wissen muss

Seit einigen Tagen renne ich bewaffnet mit meinem IDOL4S durch die Straßen und fange virtuelle Monster ein. Nachdem ich neben Erfahrung auch einige Pokemons sammeln konnte, habe ich für euch einen kleinen Pokemon Go Ratgeber zusammen gefasst.

Pokemon Go ist der neuste Game-Streich aus der Schmiede von Nintendo und Niantic. Nintendo ist jedem ein Begriff, Niantic sind die Jungs die für „Ingress“ verantwortlich sind – dem Augmented-Reality Spiel, welches mithilfe von GPS Standortdaten im Freien gespielt wird und echte Gebäude, Denkmäler und andere reale Objekte zur Gestaltung der virtuellen Spielwelt nutzt. Und diese Technologie ist wie euch vorstellen könnt, megapraktisch beim fangen von Pokemons.

Pokemon Training und Kämpfe

Mit Hilfe von Sternenstaub und besonderen Bonbons kann man die jeweiligen Kampfskills seines Pokemons aufmotzen. Beim Einfangen eines neuen Pokemons bekommt man direkt einige Bonbons die für die jeweilige Monster Art geeignet sind. Schickt man das Taschenmonster zurück zum Professor Willow verliert man es unwiderruflich, bekommt dafür aber wenigstens einen zusätzlichen Bonbon. Manche Pokemons können sich entwickeln – sich also in größere und mächtigere Exemplare verwandeln. Um das zu erreichen muss man eine ansehnliche Menge entsprechender Bonbons an das jeweilige Monster verfüttern, bekommt dafür aber nicht nur ein mächtigeres Pokemon sondern auch eine Menge zusätzlicher Erfahrungspunkte.

Bei Pokemon Go habt ihr die Möglichkeit eure Monster sogar aus dem Ei schlüpfen zu lassen. Dafür müsst ihr erst ein Ei einsammeln – diese erscheinen manchmal an Pokestops. Wenn ihr ein Ei findet, legt es im Menü einfach in den Inkubator. Damit das Monster schlüpft müsst ihr euch nun bewegen und eine Strecke zwischen zwei und fünf Kilometern zurücklegen – vergesst dabei nicht die App anzulassen, eure Schritte werden sonst nicht gezählt! Nach einem Spaziergang schlüpft ein Babypokemon.

Ein weiteres wichtiges Element von Pokemon Go sind Kämpfe. Diese sind bisher noch recht einfach gestaltet, machen aber trotzdem Spaß. Nach dem ihr Level 5 erreicht habt könnt ihr euch in die PokeGym Arena begeben. Dort könnt ihr auf eine unbesetzte Arena ein Monster platzieren, welches dann die Arena bewacht bis es von anderen Pokemons besiegt wird.

Der Spieler kann einem Team beitreten – davon gibt es drei. Die Entscheidung ob ihr euch dem Roten, dem Gelben oder dem Blauen Team anschließt ist dabei einmalig, genauso wie die Wahl des Avatar Charakters und seines Namens. Spieler aus dem gleichen Team können die Arenas gemeinsam verteidigen und Pokemons anderer Teams angreifen.

Pokemon Go das Resümee

Wenn ihr meinen Pokemon Ratgeber durchlest, hab ihr eine gute Basis, um mit Pokemon Go loszulegen. Ich bin selber immer noch dabei unterschiedliche Elemente und Mechanismen mittels des Trial-and-Error Prinzips herauszufinden. Außerdem bietet das Game unzählige Zusatzgegenstände, die man leider nur sehr, sehr selten an den Pokestopps findet. So muss man den einen oder anderen Euro investieren, wenn man zum Beispiel keinen Inkubator mehr besitzt weil man bereits drei (so oft kann man einen Inkubator nutzen) Pokemons ausgebrütet hat.

Man sollte auch im Auge behalten, dass das Pokemon Go Spiel recht neu ist und daher noch über einige Fehler verfügt, auch wenn die Server größtenteils stabil laufen. Recht enttäuscht bin ich auch darüber, dass man – zumindest bisher – keine Möglichkeit der Interaktion mit anderen Spielern hat, was den Austausch von Pokemons unmöglich macht. Dafür hat Spiel 150 unterschiedliche Pokemons am Start, die der eine oder andere noch aus den Filmen oder dem Gameboy Spiel kennen wird. Und sicher kommen im Laufe der Zeit noch weitere krassere Pokemon-Arten hinzu.

Bevor ich euch nun viel Spaß mit Pokemon Go wünsche, möchte unbedingt eine Warnung aussprechen – seid um Gotteswillen vorsichtig! Das Spiel ist zwar erst kurze Zeit auf dem Markt, trotzdem haben es bereits einige Spieler geschafft sich auf der Jagd nach Pokemons ernsthaft zu verletzten, weil sie auf ihr Smartphone anstatt auf die Straße geschaut haben. Und eins ist sicher – in der Notaufnahme werdet ihr keine Pokemons finden.