von Aleks Klar

Fallout Shelter – Bethesdas mobiler Bunker-Manager

Selten passiert es, dass kleine Nebenprodukte großer Hits wirklich das sind, was deren aufwändige Werbekampagnen versprechen. Im Fall von Fallout Shelter sieht es jedoch vollkommen anders aus. Wie sich herausstellt ist das Mobile Game nicht nur ein super Zeitvertreib, sondern übertrifft seinen großen, starken Bruder Fallout 4 um Welten an Kreativität und Spannung.

Die Idee hinter Fallout Shelter kommt einem banal einfach vor und man wundert sich, wieso niemand schon viel früher darauf kam. Der Spieler steuert den Wachposten einer der postnuklearen Bunker und muss die Unterkunft um neue Räume erweitern und dafür sorgen, dass überlebenswichtige Dinge wie Wasser und Strom vorhanden sind. Natürlich wird man dabei nicht in Ruhe gelassen – hin und wieder wird der Bunker von Eindringlingen überfallen, die aus der radioaktiv verseuchten Einöde stammen. Das Ziel des Spiels ist das Wohlergehen euer Leute, oder vielmehr der kleinen, in blaue Overalls gekleideten Menschleins.

Im Gegenteil zum Fallout 4 bedient sich die mobile Version einer lustigen schöngezeichneten, comicartigen Grafik und greift auch deutlich öfter zum schwarzen Humor, der für die Spielreihe sehr charakteristisch ist. Mit anderen Worten ist Fallout Shelter ein Muss nicht nur für Fans des postapokalyptischen RPGs, sondern vor allem für die, die gerne eine virtuelle Gesellschaft aufbauen.