von Aleks Klar

„Crashlands“ Game Review

Hinter der Entwicklung von „Crashlands“ steckt eine traurige Geschichte. Einer der drei Brüder von „Buttersotch Shenanigangs“ erkrankte an Krebs, doch anstatt sich von seiner Erkrankung entmutigen zu lassen, ließ er sich eher dazu antreiben, Crashlands zu einem der besten Spiele des Genres zu machen.

Ein Meisterwerk unter den RPG’s

Bei „Crashlands“ ist es schwer zu sagen, ob es ein Adventure ist, in dem man viel craften muss, oder eher ein Crafting Spiel ist, in dem man viel erleben kann. In jedem Fall ist das Game ein großartiger Zeitvertreib mit einer ganz guten Story. Ihr landet mit eurem Weltraum Trucker auf einem kargen Planeten und müsst ums Überleben kämpfen. Zunächst kümmert ihr euch um eine Unterkunft und erkundet danach vorsichtig die Umgebung. Dabei habt ihr Hilfe von einem schwebenden Roboter der immer dazu bereit ist einen Tipp abzugeben.

So erfahrt ihr wie und woraus man die nötigsten Dinge herstellen kann und lernt praktische wie zum Beispiel, dass eine Rüstung aus Holz nicht besonders effektiv ist. Wie sich bald herausstellt, seid ihr nicht allein. Auf dem Planeten wimmelt es nur so von Aliens, die euch feindlich gesinnt sind und die ihr erlegen müsst. Damit ihr das schafft, bietet euch die Umgebung immer wieder neue Rohstoffe, mit denen ihr bessere Waffen bauen könnt oder neue Werkzeuge. Insgesamt kann man bei „Crashlands“ mehr als 500 Objekte erschaffen. Das Spiel lässt sich gut steuern und die Darstellung ist sehr ansprechend, alles in einem eins der besten RPGs für Smartphones. Einziges Manko – um die witzigen Dialoge und die wichtigen Hinweise richtig zu verstehen, müsst ihr gute Englischkenntnisse mitbringen.